Die Ankündigungen der französischen Regierung, das bestehende Streikrecht aushöhlen und den geplanten "Service minimum" (Mindestbetrieb) in den Transportbetrieben auch auf andere öffentliche Dienste ausweiten zu wollen, hat zu ersten Ankündigungen sozialer Widerstände geführt...so beginnt der Artikel "Erste Widerstände gegen Einschränkungen des Streikrechts und Abbau von Lehrerposten" von B. Schmid vom 20. Juli 2007 auf LabourNet
Openbsd läuft auf der XBOX
Das es kaum ein Elektrogerät gibt, auf dem Linux nicht läuft, ist ja schon länger bekannt. Zum Beispiel läuft auf unserer xbox xebian, eine Debian Variante. Markus Ritzer hat jetzt OpenBSD auf der xbox zum Laufen bekommen, wie es im Wiki von Tobias Schröpf beschrieben wird. Bemerkenswert ist auch, daß es sich bei der XBOX um diejenige handelt, auf der auch erstmals Linux lief.
Suchmaschinenoptimierung für Blogger
Daniel Weigelt verweist in seinem Blog auf den Beitrag von René Kriest zur Suchmaschinenoptimierung für Blogeinträge. Google errechnet aus der Postingfrequenz einen Hashwert, anhand dessen google abschätzt, wie oft die Seite besucht werden sollte, um Änderungen bei google aufzunehmen.
Zum Glück muss man das nicht den google Algorithmen überlassen. Es gibt sowohl bei dem von uns verwendeten Blogsystem Serendipity als auch bei WordPress Plugins mit denen man google und anderen Suchmaschinen etwas unter die Arme greifen kann und eine erneute Indexierung der Seite nach jeder Seitenänderung veranlassen kann. Bei Serendipity können mit diesem Plugin Beiträge per XML-RPC bei mehreren Suchmaschinen angekündigt werden, beim Verfassen von Artikeln kann das Feature auch fallweise deaktiviert werden.
Das Serendipity
- Plugin
QUALE VERITA' PER PIAZZA ALIMONDA?
Carlo Giuliani
• Ist es möglich, dass ausgebildete Soldaten, auch wenn sie in Panik geraten sind, in das Gesicht eines Jungen zielen, der sich in 4 Metern Entfernung befindet, ihn danach zweimal überfahren und dann innerhalb von nur 7 Sekunden verschwinden?
• Kann ein Müllcontainer einen Defender blockieren?
• Warum greifen die Kollegen, die sich in einer Entfernung von etwa 20 Metern befinden, erst ein, nachdem sich die Tragödie bereits ereignet hat?
• Der Feuerlöscher: Waffe oder Schutzschild?
• Warum bleibt die Waffe auch als die Gefahr bereits vorbei war, auf die DemonstrantInnen gerichtet?
• Weshalb wurde der erste Schuss nicht in die Luft abgegeben?
• Warum tauchen erst nach 6 Monaten vorher verschwundene Patronenhülsen und Pistolen auf?
Giuliano Giuliani ist der Vater von Carlo. Er rekonstruiert in der Dokumentation die letzten Minuten des Geschehens und widerlegt die offizielle Darstellung der Staatsanwaltschaft anhand von Fotos und Videosequenzen, die in dem Ermittlungsverfahren gegen den vermeintlichen Schützen verwendet wurden. Das Verfahren wurde inzwischen eingestellt, der angebliche Todesschütze wegen Notwehr freigesprochen.
Der Film ist aber nicht nur der Versuch einer detaillierten Rekonstruktion der Todesumstände seines Sohnes. Er ist gleichzeitig eine Anklage gegen Polizei und Justiz, die mit allen Mitteln versucht haben, die Sicherheitskräfte von jeder Verantwortung für Carlos Tod freizusprechen.
Der Film "WAS PASSIERTE AUF DER PIAZZA ALIMONDA?" - (QUALE VERITA' PER PIAZZA ALIMONDA?) steht auf der Seite "Comitado Carlo Giuliani" zum freien Download zur Verfügung. Siehe auch die Analyse der Fotosequenz bei arbeiterfotografie.de
Die Mobilisierung damals stellte in verschiedener Hinsicht den Höhepunkt der Proteste gegen die Gipfeltreffen der Herrschenden dar. Am 6. Jahrestag der damaligen Mobilisierung werden im Stuttgarter Subversiv ab 19 Uhr Fotos, Texte, Mobilisierungsmaterial und Zeitungsberichte ausgestellt, sowie Videos vergangener Gipfelproteste gezeigt -“ Schwerpunkt ist die Mobilisierung gegen den G8-Gipfel im Juni 2007.
Dazu gibt es wie jeden Samstag lecker veganes/vegetarisches Essen bei der Volxküche.
Aufnahmehaus Berberdorf Esslingen: "Händedruck"
Die alte Spinnerei
Galerie
Galerie
Vier Studenten der Reutlinger PH für Sonderpädagogik schlugen im Rahmen ihres Semesterprojekts „Kunst“, den Bewohnern des Esslinger Berberdorfs der EVA vor, sich mit der eigenen Hand zu beschäftigen.
Die faszinierend genauen Abbilder der Hände animierten die Berberdorfbewohner, in einen Dialog mit der eigenen Hand zu treten.
„Was hast du alles schon geschaffen? -“ Was hast du nicht gemacht? -“ Wie ist dein Handlungsspielraum heute?“
Vernissage: Einführung durch die Dozentin und freie Künstlerin Stefanie Seiz-Kupferer.
Musikalische Umrahmung: Berberdorfband
Die Ausstellung geht bis 27. 07. 2007 Öffnungszeiten tägl. 17-20 Uhr
Veranstalter ist der Verein "Kultur am Rande"
Es gibt auch einen Flyer zur Vernissage.
Fernsehtipp: Jimi plays Monterey
Heute auf arte ab 22:15: Brennende Fender: Jimi plays Monterey
"Jimi Hendrix gehörte zu den weltweit großartigsten Gitarristen überhaupt. Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre beeinflusste er mit seiner Kombination von Blues und Jazz wesentlich die Entwicklung der Rockmusik. Keiner spielte die Gitarre so legendär wie er. Nach seiner Rückkehr aus Europa, wo er schon längst einen Riesenerfolg gefeiert hat, gelang im 1967 auch der Durchbruch in den USA. Sein Auftritt auf dem Monterey Pop Festival im Sommer 1967 machte ihn legendär...."
"Jimi Hendrix gehörte zu den weltweit großartigsten Gitarristen überhaupt. Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre beeinflusste er mit seiner Kombination von Blues und Jazz wesentlich die Entwicklung der Rockmusik. Keiner spielte die Gitarre so legendär wie er. Nach seiner Rückkehr aus Europa, wo er schon längst einen Riesenerfolg gefeiert hat, gelang im 1967 auch der Durchbruch in den USA. Sein Auftritt auf dem Monterey Pop Festival im Sommer 1967 machte ihn legendär...."
Mailrouting mit Postfix
Ab und zu versende ich größere Dateien, für die ich einen anderen Mailserver verwende. Ebenso geht Spam, der nicht erkannt wurde direkt an ein Lernscript, das spamassasin auf dessen zukünftige Erkennung trainiert. Dazu verwende ich dann jeweils andere Empfägeradressen: Spam geht beispielsweise an spam@mailempfängerdomain_2, Mail an Nutzer im Intranet an mailempfängerdomain_1. Der Rest der Welt wird über smtp_Server_3 mit meinen Erkenntnissen versorgt ;-)
Diese Verteilung bzw. Routing unterschiedlich addressierter Mail funktioniert mit Postfix ziemlich einfach:
Datei /etc/postfix/transport mit folgendem Inhalt anlegen:
# /etc/postfix/transport
# Mails für alle Empfänger in
.mailempfängerdomain_1 smtp:smtp_Server_1
# Mails für alle Empfänger in mailempfängerdomain_2 gehen über smtp_Server_2
mailempfängerdomain_2 smtp:smtp_Server_2
# Der Rest geht hierhin
* smtp: smtp:smtp_Server_3
/etc/postfix/main.cf um folgende Einträge ergänzen:
# /etc/postfix/main.cf
# Alle Domains eintragen, für die geroutet wird:
relay_domains = mailempfängerdomain_1, mailempfängerdomain_2
# Routing
transport_maps = hash:/etc/postfix/transport
Anschließend die Befehle ausführen:
postmap /etc/postfix/transport
postfix reload
Logfiles kontrollieren, fertig.
Diese Verteilung bzw. Routing unterschiedlich addressierter Mail funktioniert mit Postfix ziemlich einfach:
Datei /etc/postfix/transport mit folgendem Inhalt anlegen:
# /etc/postfix/transport
# Mails für alle Empfänger in
*.mailempfängerdomain_1 gehen über smtp_Server_1.mailempfängerdomain_1 smtp:smtp_Server_1
# Mails für alle Empfänger in mailempfängerdomain_2 gehen über smtp_Server_2
mailempfängerdomain_2 smtp:smtp_Server_2
# Der Rest geht hierhin
* smtp: smtp:smtp_Server_3
/etc/postfix/main.cf um folgende Einträge ergänzen:
# /etc/postfix/main.cf
# Alle Domains eintragen, für die geroutet wird:
relay_domains = mailempfängerdomain_1, mailempfängerdomain_2
# Routing
transport_maps = hash:/etc/postfix/transport
Anschließend die Befehle ausführen:
postmap /etc/postfix/transport
postfix reload
Logfiles kontrollieren, fertig.
Esslingen: Petition für ein Gesetz zu LBO Spielplätzen
Nach dem tragischen Ertrinkungstod eines zweijährigen Kindes am Pfingstsonntag 2006 in Esslingen wurde von Anke Spieth, einer ehemaligen Mitarbeiterin der Stadt, die Frage nach den Ursachen aufgeworfen. Dabei trat Erschreckendes über den Zustand, ebenso aber auch für die planungsrechtlichen Grundlagen für Spielplätze zu Tage. Siehe auch unser Bericht "Kindgerechte Spielplätze contra Bürokratie" vom 13. Oktober 2006 sowie die Berichte zur aktualisierten Fassung der Untersuchung und "Neues in Sachen LBO Spielplätze?" zum Stand der Dinge Anfang des Jahres.
Inzwischen hat Anke Spieth eine "Petition für die Schaffung eines Baden-Württembergischen Spielplatzgesetzes für Spielplätze gemäß Landesbauordnung" an den Landtag von Baden - Württemberg gerichtet.
Kontakt: ankespieth@arcor.de
Inzwischen hat Anke Spieth eine "Petition für die Schaffung eines Baden-Württembergischen Spielplatzgesetzes für Spielplätze gemäß Landesbauordnung" an den Landtag von Baden - Württemberg gerichtet.
Kontakt: ankespieth@arcor.de
Massive Antikriegsproteste in USA am 15. September geplant

Demoplakat
Initiert wurden die Proteste vom überparteilichen Friedensbündnis A.N.S.W.E.R., das die treibende Kraft hinter vielen Großdemonstrationen gegen Bush's "New War" seit 2002 war. Zuletzt machte das Bündnis auch international mit dem "Marsch nach Washington" am 17. März 2007 von sich reden.
Zeitgleich zu den Protesten in den USA finden am diesen Tag auch in Berlin Proteste anläßlich der Bundestagsdebatte um die Verlängerung der Tornado und ISAF Einsätze in Afghanistan statt.
"Die Wahlergebnisse der jüngsten Zeit belegen, daß die Meinung der Menschen dieses Landes sich zunehmend entschieden gegen den Krieg wendet. Wir verlangen den sofortigen Abzug aller U.S. Truppen aus dem Irak. In Anlehnung an die Grasroots-Proteste während der Vietnam Ära bauen wir auf starke, landesweite Massenproteste, mit denen wir das Ende der kriminellen Invasion und Besatzung des Irak erzwingen wollen. Im Juli und August sind überall im Land anhaltende Antikriegsproteste, die ihren Höhepunkt am 15. September finden sollen, geplant.", so Brian Becker, Koordinator von A.N.S.W.E.R.
Am 10. Juli begannen Cindy Sheehan und andere den "Marsch für Menschlichkeit" in Crawford, Texas. Sie werden am 23. Juli in Washington DC erwartet, bevor es nach New York City weitergeht. Die "Veterans for Peace" und die "Iraq Veterans Against the War" organisieren Aktivitäten im genzen Land um die wachsende Beteiligung von Irak Veteranen und ihren Familien an den zunehmenden Friedensprotesten zu unterstreichen.
Der Marsch am 15. September wird organisiert und unterstützt von: ANSWER Coalition; Ramsey Clark; Muslim American Society Freedom Foundation; Mounzer Sleiman, Vice Chair, National Council of Arab Americans; Cindy Sheehan; Cynthia McKinney; Tina Richards, CEO of Grassroots America; Rev. Lenox Yearwood, CEO of Hip Hop Caucus; Father Roy Bourgeois and Eric LeCompte, School of Americas Watch; Navy Petty Officer Jonathan Hutto, co-founder Appeal for Redress; Liam Madden, Pres., Boston Chapter of Iraq Veterans Against the War and co-founder of Appeal for Redress; Malik Rahim, founder of Common Ground Collective, New Orleans; Howard Zinn, Author and Historian; Carlos & Melida Arredondo, Gold Star Families for Peace; Rev. Graylan Hagler, Ministers for Racial, Social and Economic Justice; Code Pink; Latino Movement USA; Hermandad Mexicana Nacional; Michael Berg; National Lawyers Guild; Ron Kovic, Vietnam Veteran, author, Born on the 4th of July; Frank Velgara, ProLibertad Freedom Campaign; Pam Africa, International Concerned Family and Friends of Mumia Abu-Jamal; Leonard Weinglass, Cuban 5 attorney; Father Luis Barrios, Iglesia de San Romero de las Americas-UCC; und vielen anderen.
Siehe auch unseren Schwerpunkt Friedenskampf in den USA
Was ist eigentlich ...
... aus dem Gewerkschaftertreffen in Rostock geworden? Ich hatte ja hier und da über den Aufruf berichtet und auch meine persönlichen Gründe für die Teilname an den Protesten dargelegt.

Nun erschien kürzlich unter dem Titel "Heilige Dämme und Damm-Brüche" ein ausführliches Interview bei LabourNet mit einigen Teilnehmern des Gewerkschaftertreffens.
Im Interview weiterlesen.

Bilderserie:
Rostock 2. Juni 2007 - Gewerkschafter bei den G8 ProtestenNun erschien kürzlich unter dem Titel "Heilige Dämme und Damm-Brüche" ein ausführliches Interview bei LabourNet mit einigen Teilnehmern des Gewerkschaftertreffens.
Gewerkschaften auf der "globalen Bühne" -“ Vorhang auf
Mag Wompel (Labournet Germany), Werner Sauerborn (ver.di Baden-Württemberg), Andreas Köppe (AK Internationales der DGB-Jugend, Mitglied im Jugendausschuss des EGB) und Henning Süssner (Universität Linköping, Netzwerk Europa Prekär) waren an einer der wenigen unter den rund 130 Veranstaltungen des Alternativengipfels beteiligt, die einen Bezug zu gewerkschaftlichen Auseinandersetzungen hatten: Unter dem Titel "Gewerkschaften im globalen Kapitalismus: Erfahrungen und Analysen" sowie "Gewerkschaftliche Perspektiven ... und erste Schritte" diskutierten sie in der zweiteiligen Veranstaltung mit Christian Mahieux von der SUD Rail, Edgar Paez von der kolumbianischen Gewerkschaft Sinaltrainal, Ralf Krämer von der Abteilung Wirtschaftspolitik bei ver.di, Uli Franz (Chemiekreis und BaSo)und Wolfgang Alles (Alstom-Betriebsrat) über "Widersprüche und Lernprozesse in Standortkonflikten", "Social Movement Unionism", "globalisierte Gewerkschaftsstrukturen" nach dem Vorbild der "International Transport Federation", "Mindestlöhne" und "Globalisierung von unten".
Im Interview weiterlesen.