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»Revolutionäre gehen nie in Pension.« Fidel Alejandro Castro Ruz

Panierte Schnitzelchen an Champignon-Blattspinat in Rotweinsoße mit Polentamedaillons

Hört sich sperriger an als es ist. ;-)

75 Gramm Polenta in ordentlich kochendem, 300 ML gesalzenem Wasser mit einem Schneebesen einrühren. Ein wenig Margarine macht die Polenta geschmeidiger.

Nach 15 Minuten die Polenta auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech 1-2 Zentimeter dick auf- und glattstreichen.

Erkalten lassen. Mit einer geeigneten Form vier Medaillons ausstechen, diese mit etwas Öl einstreichen, 4 Tomatenscheiben darauflegen, mit Salz und Pfeffer und ein wenig Kräutern der Provence würzen. (Tomatenrest aufbewahren) Bei 180° Ober- / Unterhitze 15 Minuten lang im vorgeheizten Backofen überbacken. (Falls es Koordinationsschwierigkeiten gibt: Die Polentamedaillons können auch 5 Minuten länger!)

Zwischenzeitlich 6 Sojasteaklettes in einem halben Liter Gemüsebrühe ca. 15 Minuten lang kochen.

150 Gramm gefrorenen Blattspinat nach Anleitung in einem weiteren Topf auftauen lassen und soweit erhitzen, dass er gar ist. Den Spinat bereit halten.

Dazwischen die Panade ansetzen: 2 Esslöffel Mehl in einer viertel Tasse Wasser auflösen und über ein feines Sieb in einen flachen Teller gießen. In einem zweiten Teller Semmelbrösel bereithalten.

Die Sojasteaklettes fest auspressen, salzen, pfeffern und ausgiebig mit Paprika Edelsüß und Majoran einreiben. In dem aufgelösten Mehl gut wenden, danach in den Semmelbröseln.

In einer Pfanne Öl heiß werden lassen und die Steaklettes von jeder Seite 3 Minuten braten, bis die Panade goldgelb geworden ist.

250 Gramm braune Champignons putzen und vierteln. Mehrere Zehen Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Die Reste der Tomate kleinschneiden. Öl in einen Topf geben, erhitzen, bis es raucht. Dann erst die Tomate, dann den Knoblauch reingeben und stetig rühren, bis die Flüssigkeit der Tomate verdampft ist. Einen Esslöffel Tomatenmark dazugeben, und dieses unter rühren kandieren, bis es leicht braun wird. Dann mit einem achtel Liter trockenen Rotwein ablöschen. Die Champignons reingeben, umrühren. Nach 2 oder 3 Minuten den Spinat hinzugeben.

Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence, ggf. noch mehr Rotwein.

Dann anrichten: Erst die Polentamedaillons, dann das Pilz-Spinat Gemüse und zuletzt die panierten Steaklettes. Den restlichen Rotwein dazu trinken.

Immer weniger faule Ausreden möglich: Gaisburger Marsch, vegan

Neulich in meiner veganen Hexenküche entwickelt: Gaisburger Marsch, vegan

4 Portionen

Für die Spätzle:
150 Gramm 405er Mehl
50 Gramm Hartweizengrieß
2 Esslöffel Sojamehl
1 Messerspitze Kurkuma
1/2 Tl Salz
1 Messerspitze gemahlener weißer Pfeffer
150 Ml Mineralwasser

Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben, Mineralwasser nach & nach zufügen und dabei den Teig kräftig mit einem Holzlöffel (oder Küchenmaschine mit einem geeigneten Rührhaken) durchkneten. Der Teig sollte recht weich sein. Mit einer Spätzlespresse (oder über ein Spätzlesbrett schaben) in einen großen Topf mit kochendem Salzwasser drücken. Sobald die Spatzen auftauchen mit einem Schaumlöffel aus dem Topf holen und unter kaltem Wasser abschrecken. Spätzle anschließend beiseite stellen.

Einlage:

100 Gramm veganes „Rindfleisch“, z.B. „Soja Rinderfilets“ von „Vantastic Foods“
500 ML Gemüsebrühe zum Aufkochen vom „Rindfleisch“
Das „Rindfleisch“ 10 Minuten in ½ Liter Gemüsebrühe kochen. Danach etwas ausdrücken, in kleinere Stücke schneiden und zur Seite stellen. Den Kochsud für später aufheben.

Suppe:
750 Ml Gemüsebrühe
1 Bd. Suppengrün (Karotte, Sellerie, Lauch, Petersilie)
200 Gr. Kartoffeln
2 mittelgroße Zwiebeln
40 Gr. „Alsan“ oder „Sojola“
Salz, Pfeffer

Das Suppengrün und die Kartoffeln putzen, ggf. schälen und in Würfel, die ebenfalls geschälten Zwiebeln dagegen in dünne Ringe schneiden.

Die „Alsan“ oder „Sojola“ in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebelringe hinzugeben, Deckel drüber und glasig werden lassen. Sodann den Deckel herunter nehmen und unter gelegentlichem Wenden leicht anrösten, dann beiseite stellen.

Die Gemüsebrühe zusammen mit dem Gemüse aufkochen, und das zuvor gekochte Rindfleisch zusammen mit dessen Kochsud nach 15 Minuten hinzugeben. Alles zusammen noch 5 Minuten weiter köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Petersilie fein wiegen.

Sobald das Gemüse gar ist die Spätzle hinzugeben, kurz gemeinsam erhitzen, währenddessen kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In Suppenteller servieren, die gerösteten Zwiebeln darüber geben und das Ganze hübsch mit der Petersilie bestreuen.

So servieren und mit einem kühlen Bier verdrücken.



(Die verwendeten Markennamen sollen nur als Beispiel gelten)

Ohne Mampf kein Kampf: Vegane Grünkohlvariation

Heute mal wieder ein Kochrezept. Schließlich ist das hier ein Blog. Nachdem wir unlängst die Grünkohl Saison eröffnet haben poste ich heute nur mal meine Variation für veganen Grünkohl im Oldenburg Style:

Zutaten:
1000g Grünkohl (Bei den Banausen hier im Süden ist Grünkohl immer noch schwer zu erhalten, auch wegen der aufwendigen Putzgeschichten: Gefrorener geht auch.)
100g gewürfelte Zwiebeln
150g Räuchertofu
80g veganes Schmalz (z.B. "Crunchy Schmelz" von Zwergenwiese)
4 Esslöffel Senf
500g Kartoffeln, vorwiegend festkochende, in mundgerechte Würfel geschnitten
750ml Gemüsebrühe
- 4El Hafergrütze
4St. vegane Bratwürste, z.B. von Wheaty "Die Bratwurst"
6 Stück vegane Pinkel
3El Margarine, z.B. Sojola oder selbst gemachte.
Salz, schwarzer Pfeffer, evtl. Räuchersalz, z.B. Hickorysalz

Zubereitung:
- die Zwiebeln im Schmalz andünsten und mit der Brühe aufgießen
- den Grünkohl dazugeben und erhitzen
- Kartoffelwürfel und Hafergrütze dazugeben, mit Salz, Pfeffer, dem Senf und einer Prise Zucker würzen und bei mittlerer Hitze mindestens 20 Minuten garkochen. (An den Kartoffeln Garstufe kontrollieren, Obacht vor Anbrennen!!)
- Wenn alles im Topf ist, geben wir die Pinkel hinzu, eine davon schneide ich auf, die anderen bleiben zu.

Dann wenden wir uns den armen Würstchen und dem Räuchertofu zu: Würste in Scheiben schneiden, den Räuchertofu in Würfel. In einer Pfanne die Margarine erhitzen, die Würste und den Tofu beherzt reinwerfen und kross anbraten. Den Pfanneninhalt 10 Minuten vor Garzeitende des Grünkohls in dessen Topf geben und mitziehen lassen.

Ggf. kräftig mit (Räucher) Salz und Pfeffer abschmecken, den Topfinhalt in vorgewärmte Teller geben.

Losschlagen und ohne Vorwarnung über die Teller herfallen.

Dazu passt: Herbes Bier. Und zur Fettaufspaltung jede Menge Aquavit.

Mahlzeit.

P.S.: Besser wird das ganze, wenn man das einen Tag vorher kocht, dann die Kartoffeln weg lassen und separat kochen. Die Haferflocken / - Grütze ebenfalls erst am nächsten Tag hinzugeben, sonst brennt der Kohl eventuell an.
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Zuletzt bearbeitet am 30.12.2014 13:09

Baiz muss bleiben!

Die alternativkulturelle Institution BAIZ in der Torstraße ist durch die Zelos Investorengruppe als neuen Hauseigentümer in ihrer Existenz bedroht. Damit ginge eines der letzten Zentren progressiver Kultur im Prenzlauer Berg verloren.

Regelmäßig stattfindende Lesungen, historische und aktuell politische Diskussionsabende, Filmvorführungen und weitere, meist kostenlose, Veranstaltungen haben diesen Ort zu einem sozialen und kulturellen Zentrum in der Berliner Innenstadt werden lassen.

Auch für die Bewohner/innen des Hauses ist die Lage alles andere als rosig: Mietsteigerungen bis 250% sind bereits angekündigt.

Wir wollen uns mit dem Ausverkauf der Stadt nicht abfinden! Wir fordern alle Fraktionen der BVV Pankow und des Abgeordnetenhauses auf, den bestehenden Milieuschutz endlich durchzusetzen und das innerstädtische Leben seiner Bewohner/innen und ihrer Kultur zu erhalten. Das Ausbluten der Identität der Berliner Kieze muss gestoppt werden!

Baiz soll bleiben! Die Mieter/innen der Christinenstr.1 sollen bleiben!

Jede Unterschrift zählt! Informationen unter:

http://baiz.krassnix.de/

https://www.facebook.com/baizbleibt

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Zuletzt bearbeitet am 19.08.2013 16:25

Was für ein Gezerfe um den Kantinen-Veggie-Day!

Quelle / mit freundlicher Genehmigung: vegancomics
Alles wird bemüht, von der Menschwerdung des Affen, die ohne Fleisch nie hätte standfinden können, über die "Unverschämtheit", die das Vorschreiben eines fleischlosen Gerichtes bedeute bis hin zu faschistischen Vergleichen eines einschlägigen FDP-Politikers, der offensichtlich eine Portion zuviel von was auch immer erwischt hat ...

Mal abgesehen davon, dass unsere Vorfahren kaum die Wahlmöglichkeiten der Nahrungsauswahl hatten wie der westliche Normalo heute, müssen VeganerInnen tagtäglich damit leben, dass in Kantinen in aller Regel außer Salat NIE AUCH NUR EIN KOMPLETTES GERICHT für sie erhältlich ist, was meines Wissens noch keinen Gemischtköstler zur Entrüstung veranlasst hat.

Trotzdem finde ich es auch völlig daneben, hier mit Vorschriften zu arbeiten. Das bringt nicht die Bohne Überzeugungskraft; und darum muss es doch gehen.

Und überhaupt: An solch hochkochende Emotionen kann ich mich zuletzt erinnern im Zusammenhang mit dem Rauchverbot in Kneipen. Wie sehr wünschte ich mir auch nur einen Bruchteil dieser Empörung und Anteilnahme im Zusammenhang mit der mittlerweile weltweit umfassenden Bespitzelung der Bevölkerung samt aller ekelhaften Konsequenzen ...

Schoko - Birnen - Tarte

Ein einfaches, aber sehr leckeres Rezept für eine Schoko - Birnen - Tarte "Tarte aux poires et au Chocolat", angelehnt an ein Rezept von Alina1St bei Chefkoch.


Die Zutaten für den Mürbeteig


Den Mürbeteig kneten


... in der Kuchenform auslegen ...


Die Zutaten für den Schokoladenbelag ...


... kneten ...


... den Herd vorheizen ...


... den Eischnee schlagen ...


... vorsichtig unter die Schokoladenmasse heben...


... auf den Mürbetei geben ...


... und glatt verstreichen.


Die Früchtchen ...


... darauf auslegen ...


... und rein in den Herd!


Nach ca. 30 Minuten backen aus dem Ofen holen und die Birnen mit Honig bestreichen...


... und alsbald verzehren.

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Zuletzt bearbeitet am 16.08.2010 08:30

Rettichbratlinge an scharfem u. jungem Gemüse

"Die Deutschen sind für den Vegetarismus nur sehr bedingt zu erwärmen. Nach einer Umfrage der Apotheken Umschau wollen 41,5 Prozent "mindestens einmal am Tag" Fleisch oder Wurst auf den Tisch. Besonders versessen sind dabei die Männer. Von ihnen sagt mehr als jeder Zweite (53,9 Prozent), ein Tag ohne Fleisch komme bei ihnen nicht in Frage. Bei den Frauen können immerhin drei von zehn (29,9 Prozent) nicht ohne eine tägliche Fleischportion auskommen." Quelle

Das liegt vielleicht auch an fehlender Zeit. Daher heute mal wieder ein Rezept. trueten.de proudly presents:

Schnelle Rettich Bratlinge an scharfem u. jungem Gemüse


Zutaten für die Bratlinge:
150 ml Gemüsebrühe
Bindemittel, z.B. Guarkernmehl. (1 Esslöffel reicht)
175 g kernige Haferflocken
2 Eier (Veganer können diese weg lassen, müssen aber den Bratling pro Seite 1 Minute länger braten)
200 g Tofu (Neutral)
200 g Rettich
1 Bund Petersilie
1 Frühlingszwiebel
Salz
Pfeffer
Öl



Die Haferflocken mit der kochenden Brühe übergießen, mit einem Löffel vermengen und die Masse 5 Minuten ziehen lassen. Inzwischen die Eier verquirlen, den Tofu  mit einer Gabel zerdrücken, den Rettich grob raspeln.



Die Petersilie sehr fein wiegen.



Ungefähr so:



... und die Zwiebel in feine Ringe schneiden.



Diese Zutaten - bis auf die Zwiebel - miteinander vermischen. Bindemittel durch ein Sieb einstreuen und mit den Gewürzen abschmecken.



1 Esslöffel Öl in der Pfanne erhitzen. Bratlinge mit nassen Händen formen (ca. 1 -2 gehäufte Esslöffel pro Bratling). Die Bratlinge in zwei Etappen 4 Minuten pro Seite braten (Vegane Variante 1 Minute / Seite mehr!):



Nachdem die erste Seite angebraten ist, die Hälfte der Zwiebelringe hinzugeben und mitbraten.



Die erste Hälfte im Backofen bei ca. 100° warm halten. Mit der zweiten Ladung der Bratlinge ebenso verfahren.

Dazu gibt es eine schnelle scharfe Gemüsesoße. (Wer mehr Zeit investieren möchte, nehme einfach meine Standardssoße). TK ist kein Frevel, gammeliger Kram von der Komposte schon (Wichtig: Jung soll es sein. Es gart schneller und schmeckt feiner. Ansonsten:

600 Gramm Erbsen, Möhren, Blumenkohl, Brokkoli - was gerade so herumliegt.
1 Dose gehackte Tomaten
1 mittlere Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
Salz, Pfeffer und:
"La Chinata - Pimentón de la Vera"

Zwiebel und Knoblauch klein hacken. Öl in eine Pfanne und Zwiebeln mit dem Knoblauch zusammen goldgelb anbraten.



Gemüse hinzu geben und einkochen lassen. 2 Teelöffel "La Chinata - Pimentón de la Vera" dazugeben. Mit den Tomaten ablöschen, weitere 5 Minuten garen und mit den Gewürzen abschmecken.



Auf vorgewärmeten Tellern die Bratlinge anrichten und die scharfe Gemüsesoße dazu geben.


Wer beim Schärfen daneben gelangt hat, reiche etwas Weißbrot. Dazu passt korsischer Rotwein, z.B. ein 2008er "Réserve du Président".

Mahlzeit!
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Zuletzt bearbeitet am 17.05.2010 07:31