Blogkino: "Night of the Living Dead (1968)"
Es wird mal wieder Zeit für ein neues Feature. Daher gibt es ab heute immer Dienstag abend: Blogkino.
Verwendet wird Public Domain Material, in diesem Fall über archive.org
Heute kommt sowieso mal wieder nichts sehenswertes im Fernsehen. Daher zeigen wir George A. Romeros "Night of the Living Dead (1968)" in seiner Originalfassung - ein Film, der damals wie heute auch durch seine politische Botschaft besticht ...
Verwendet wird Public Domain Material, in diesem Fall über archive.org
Heute kommt sowieso mal wieder nichts sehenswertes im Fernsehen. Daher zeigen wir George A. Romeros "Night of the Living Dead (1968)" in seiner Originalfassung - ein Film, der damals wie heute auch durch seine politische Botschaft besticht ...
Women between the front lines - Voices from women of Kashmir
In einer Kooperation zwischen indischen und deutschen FilmemacherInnen entstand eine filmische Dokumentation über das Leben von Frauen in Kaschmir, einer hochmilitarisierten Region im Ausnahmezustand, Teile des Filmes sind im Internet einsehbar:
Ella von der Haide, Assabah Khan, Ali Vorbrugg:
Women between the front lines - Voices from women of Kashmir Dokumentarfilm (2006), 45 min, engl.
Der Dokumentarfilm besteht aus Interviews mit acht mutigen Frauen, die sich aktiv mit der Situation von Frauen im Kontext von militärischer Besatzung und männlicher Dominanz in der zunehmend islamisch geprägten Gesellschaft Kaschmirs auseinandersetzen.
Assabah Khan, Journalistin und Mitwirkende am Film, plant für September bis Oktober eine Deutschlandreise. Neben der Veröffentlichung und Vorstellung des Filmes will sie mit hiesigen Frauen- und MenschenrechtsaktivistInnen in Kontakt treten.
Die Filmpremiere wird Anfang September in Tübingen u.A. von der Informationsstelle Militarisierung e.V. organisiert, eine weitere Aufführung ist Ende September bei den Filmtagen der Indienhilfe Herrsching (bei München) geplant. Dazwischen und danach sind viele Termine frei, wobei noch unklar ist, wie lange Assabah Kahn in Deutschland bleiben kann und für Veranstaltungen zur Verfügung steht.
Die Initiative „Voices from the Women of Kashmir", unterstützt von der Informationsstelle Militarisierung und der Indienhilfe Herrsching, organisiert eine Veranstaltungsreihe mit den Regisseurinnen. Dabei soll der Film in mehreren Städten gezeigt und die Hintergründe beleuchtet werden. Bei Interesse kann man sich an die IMI richten.
Ella von der Haide, Assabah Khan, Ali Vorbrugg:
Women between the front lines - Voices from women of Kashmir Dokumentarfilm (2006), 45 min, engl.
Der Dokumentarfilm besteht aus Interviews mit acht mutigen Frauen, die sich aktiv mit der Situation von Frauen im Kontext von militärischer Besatzung und männlicher Dominanz in der zunehmend islamisch geprägten Gesellschaft Kaschmirs auseinandersetzen.
Assabah Khan, Journalistin und Mitwirkende am Film, plant für September bis Oktober eine Deutschlandreise. Neben der Veröffentlichung und Vorstellung des Filmes will sie mit hiesigen Frauen- und MenschenrechtsaktivistInnen in Kontakt treten.
Die Filmpremiere wird Anfang September in Tübingen u.A. von der Informationsstelle Militarisierung e.V. organisiert, eine weitere Aufführung ist Ende September bei den Filmtagen der Indienhilfe Herrsching (bei München) geplant. Dazwischen und danach sind viele Termine frei, wobei noch unklar ist, wie lange Assabah Kahn in Deutschland bleiben kann und für Veranstaltungen zur Verfügung steht.
Die Initiative „Voices from the Women of Kashmir", unterstützt von der Informationsstelle Militarisierung und der Indienhilfe Herrsching, organisiert eine Veranstaltungsreihe mit den Regisseurinnen. Dabei soll der Film in mehreren Städten gezeigt und die Hintergründe beleuchtet werden. Bei Interesse kann man sich an die IMI richten.
Du musst - fühl Dich gut so wie Du bist!
Externes Bild nicht verfügbar. Originalquelle öffnen
Das offizielle Filmplakat
Er wirkt auf den ersten Blick wie ein berufsgenossenschaftlicher Lehrfilm aus den 80iger Jahren. Hier wird gewaschen, gefärbt und gefönt ohne Rücksicht auf Verluste. Claudia zeigt unfallträchtige Situationen aus dem Arbeitsalltag einer Friseurin, die im schlimmsten Fall tödlich enden können.
Inzwischen gibt es ein neues Werk von Frank Kirsten - eine satirische Darstellung der TV-Werbung einer bekannten Diät-Produkt-Reihe: "Du mußt - fühl Dich gut so wie Du bist!"
Filmtipp: "Joe Strummer: The Future Is Unwritten"

Joe Strummer, 1999
WikiPedia
WikiPedia
Es handelt sich bei JOE STRUMMER - THE FUTURE IS UNWRITTEN um einen faszinierenden Film, der das Leben der Punk-Legende von Kindheitstagen an beleuchtet und viele neue Bilder, Aufnahmen und Konzertausschnitte aus dem Leben des CLASH-Frontmanns zeigt. Der Regisseur ist JULIEN TEMPLE, der u.a. für musikalische Werke wie "The Great Rock`n`Roll Swindle" oder auch "Absolute Beginners" verantwortlich war.
Vier Jahre nach Strummers Tod hat Temple, der die Punkbewegung schon 1976 gefilmt hat, seine eigenen Aufnahmen aus dieser Zeit mit Archivmaterial von Strummers Kindheit bis hin zu seiner Zeit mit den Mescaleros kombiniert. Schulfreunde erzählen von der Verwandlung des kleinen charismatischen John Mellor in den Punkleader Joe Strummer. Die Clash-Mitglieder Nicky "Topper" Headon, Mick Jones und Terry Chimes, der Manager Bernie Rhodes und der Sex Pistol Steve Jones treten als Zeugen der ersten Stunde auf, während Bono von U2, Johnny Depp, John Cusack und Jim Jarmusch über Strummers Einfluss auf ihr musikalisches Schaffen sprechen. Der politisch engagierte Leader ist immer noch ein Idol für viele Bands unterschiedlichster Musikstile, die sich noch heute von seiner Persönlichkeit und seinem Engagement beeinflussen lassen. Diese Beziehungen werden mit bislang teilweise unveröffentlichtem Archivmaterial der Hippie- und Punkbewegung gemischt, deren Musik, Kultur und Kämpfe Strummers Persönlichkeit gebildet haben.
Der Film ist der Gewinnerfilm des Filmfestivals in Sundance!
"Joe Strummer: The Future Is Unwritten"
123 min, USA 2007
mit Johnny Depp, John Cusack, Jim Jarmusch, Mick Jones, Topper Headon, Terry Chimes, Bono
Kinostart in Esslingen (Kommunales Kino) 09. August 2007
Weitere News und Infos und Bilder und Trailer
Fernsehtipp: Jimi plays Monterey
Heute auf arte ab 22:15: Brennende Fender: Jimi plays Monterey
"Jimi Hendrix gehörte zu den weltweit großartigsten Gitarristen überhaupt. Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre beeinflusste er mit seiner Kombination von Blues und Jazz wesentlich die Entwicklung der Rockmusik. Keiner spielte die Gitarre so legendär wie er. Nach seiner Rückkehr aus Europa, wo er schon längst einen Riesenerfolg gefeiert hat, gelang im 1967 auch der Durchbruch in den USA. Sein Auftritt auf dem Monterey Pop Festival im Sommer 1967 machte ihn legendär...."
"Jimi Hendrix gehörte zu den weltweit großartigsten Gitarristen überhaupt. Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre beeinflusste er mit seiner Kombination von Blues und Jazz wesentlich die Entwicklung der Rockmusik. Keiner spielte die Gitarre so legendär wie er. Nach seiner Rückkehr aus Europa, wo er schon längst einen Riesenerfolg gefeiert hat, gelang im 1967 auch der Durchbruch in den USA. Sein Auftritt auf dem Monterey Pop Festival im Sommer 1967 machte ihn legendär...."
Neues Filmprojekt von Martin Keßler
Filmtipp: Der grosse Ausverkauf
Ein britischer Lokführer, eine philippinische Mutter, ein südafrikanischer Aktivist, die Bürger einer bolivianischen Stadt und in Deutschland ganz aktuell: 60 000 Beschäftigte bei der Telekom. Sie kämpfen bereits gegen das, was uns alle erwartet: den GROSSEN AUSVERKAUF.
„Mit dem Film DER GROSSE AUSVERKAUF möchte ich zeigen, was hinter dem abstrakt klingenden Phänomen der Privatisierung öffentlicher Dienste steckt. Was es für die Menschen bedeutet, die davon direkt betroffen sind. Was eine Gesellschaft verliert, die Konzernen die Verantwortung für ihre Grundversorgung überträgt. Die Protagonisten in DER GROSSE AUSVERKAUF haben zu spüren bekommen, was es heißt, wenn ihre Wasser- und Stromversorgung, Busse und Bahnen und sogar das Gesundheitswesen komplett privatisiert werden. Sie haben mit etwas zu kämpfen, das uns früher oder später alle betreffen wird.
Aber mir ist wichtig zu zeigen, dass die Protagonisten in DER GROSSE AUSVERKAUF keine passiven Opfer, sondern würdevolle und aktive Individuen, die in der Lage sind, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und die privatisierte Realität, in der sie leben, zu verändern. Und wenn es nötig ist - Widerstand zu leisten. Der Film möchte die Öffentlichkeit aufrütteln und auf eine schleichende und gefährliche Entwicklung aufmerksam machen, die unser aller Leben betrifft.“
(Regisseur Florian Opitz)
Der Film kommt am 17. Mai 2007 in die Kinos. Zur Filmseite
Unterstützenswert: "Hayat TV"
Als aktives Gewerkschaftsmitglied und Arbeiterfotograf unterstütze ich das Projekt hayat TV. In den Medien, besonders im Fernsehen sind die Interessen und Bedürfnisse der so genannten „einfachen Menschen“ bestenfalls eine Randerscheinung -“ obwohl es dutzende von Fernsehprogrammen gibt. Das wirft die Frage auf, wer eigentlich dieses bürgerliche Programm macht und wer die Möglichkeit hat, sich mit seinen Problemen und Sorgen an diese Medien zu wenden -“ und dabei tatsächlich ernst genommen wird.
Völkerverständigung und Solidarität sind Randerscheinungen in diesen von einigen wenigen bürgerlichen Medienmonopolen kontrollierten Sendern. Dagegen wird rund um die Uhr vor allem die Jugend mit Egoismus, Selbstdarstellung, Rücksichslosigkeit regelrecht zugemüllt.
Gerade damit wird jedoch vor allem die Vereinzelung der Menschen und die Spaltung in Nationalitäten, Religionen gefördert.
Ich selber bin neben meinem Beruf als Metallarbeiter aktiv in verschiedenen politischen Initiativen und arbeite an alternativen Medien mit. Ich erwarte von einem Projekt wie hayat TV, das als „zweiter Kanal“ arbeiten will, dass es eben nicht „noch ein weiterer Sender“ wird. Gebraucht wird ein fortschrittlicher Sender, der Sprachrohr und eine Plattform wird für einen regen Meinungs- Informations- und Erfahrungsaustausch. Er muss es verstehen, dies zu verbinden mit kulturell niveauvollen Unterhaltungssendungen, die den Zusammenhalt der Menschen Massen fördern. So kann er einen Beitrag leisten, über sinnvolle gesellschaftliche Alternativen und Perspektiven nachzudenken und diese zu fördern.
Eine Verbundenheit mit eben diesen Menschen muss der Motor für das Gelingen des Projektes, und vor allem für seine Unabhängigkeit sein. Es kommt dabei vor allem auf die Menschen selber an, hier für aktiv zu werden.
Völkerverständigung und Solidarität sind Randerscheinungen in diesen von einigen wenigen bürgerlichen Medienmonopolen kontrollierten Sendern. Dagegen wird rund um die Uhr vor allem die Jugend mit Egoismus, Selbstdarstellung, Rücksichslosigkeit regelrecht zugemüllt.
Gerade damit wird jedoch vor allem die Vereinzelung der Menschen und die Spaltung in Nationalitäten, Religionen gefördert.
Ich selber bin neben meinem Beruf als Metallarbeiter aktiv in verschiedenen politischen Initiativen und arbeite an alternativen Medien mit. Ich erwarte von einem Projekt wie hayat TV, das als „zweiter Kanal“ arbeiten will, dass es eben nicht „noch ein weiterer Sender“ wird. Gebraucht wird ein fortschrittlicher Sender, der Sprachrohr und eine Plattform wird für einen regen Meinungs- Informations- und Erfahrungsaustausch. Er muss es verstehen, dies zu verbinden mit kulturell niveauvollen Unterhaltungssendungen, die den Zusammenhalt der Menschen Massen fördern. So kann er einen Beitrag leisten, über sinnvolle gesellschaftliche Alternativen und Perspektiven nachzudenken und diese zu fördern.
Eine Verbundenheit mit eben diesen Menschen muss der Motor für das Gelingen des Projektes, und vor allem für seine Unabhängigkeit sein. Es kommt dabei vor allem auf die Menschen selber an, hier für aktiv zu werden.
Filmtipp: "Summer of Resistance Reloaded"
Foto: IndyMedia
Die durch föderale Bildungspolitik hervorgerufene Dezentralisierung der Gegenaktivitäten löst sich scheinbar auf in bundesweiten Demos (6.7.2006 in Frankfurt/Main) und gelebter Solidarität der AktivistInnen. Ein Film über den wohl heißesten Protestsommer der letzten Jahre.
Der Film liegt im XVid-Format vor und passtmit 745 MB Dateigröße auf eine überlange 90 min. CD.
Er kann und soll gebrannt und verteilt werden - Spenden für die Unterstüzung von in Zusammenhang mit den Protesten Angeklagten.
Eine Übersicht, wo der Film gezeigt wird soll hier entstehen.
Links zum downloaden des Films: IVDN(video.indymedia.org) | E-Donkey/Emule Link
"Summer of Resistance reloaded", ca. 93 min., Deutschland 2007, creative commons license, feel free to copy
Kontakt (für Übersetzungen, Anregungen, Mitarbeitswünsche): imc-germany-studivideo@lists.indymedia.org